50 Jahre Volksbank in Mitterfels

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    Mehr als 2700 Kunden schenken Voba ihr Vertrauen - 2500 Euro Spende für Gemeinden und Vereine


    Mit einem Stehempfang und zahlreichen Ehrengästen, mit einer Bilderwand und Ausschnitten über die Entstehungsgeschichte der Bank und leisem Jazz von Thomas Anleitner und Stefan Zynkeler wurde in der Volksbank, Zweigstelle Mitterfels, das 50jährige Jubiläum gefeiert.

    „In einer Zeit, in der sich manche Geldinstitute durch Kurzlebigkeit auszeichnen, ist das 50jährige Jubiläum einer Geschäftsstelle etwas ganz Besonderes“, betonte Dietmar Küsters, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Straubing. „Wir sind stolz, dieses Jubiläum feiern zu können“. Mehr als 2700 Kunden, von denen über 1100 Mitglieder sind, schenken dem Mitterfelser Geschäftsstellenteam mit Thomas Ehrl an der Spitze Tag für Tag ihr Vertrauen, sagte Küsters. „Das ist der Schlüssel zum Erfolg“.

     

    Küsters ging kurz auf die Ansätze der Genossenschaftsbanken ein. Sie basierten auf den Grundsätzen der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Daher sei das Jahr 2012 von der UN zum „internationalen Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen worden. Die Genossenschaften gewährleisteten Zusammenhalt, Stabilität, Nachhaltigkeit und die Beseitigung von Armut. Die Stärke der Genossenschaftsbanken liege vor allem in ihrer flächendeckenden Struktur. Die Zweigstelle Mitterfels sei eine von 22 Geschäftsstellen der Volksbank Straubing und biete sieben Mitarbeitern und zwei Azubis einen Arbeitsplatz in der Region. Seit ihrer Gründung vor 50 Jahren hätten die Geschäftsstellenleiter Franz Schwinghammer, Franz Xaver Feldmeier und heute Thomas Ehrl die Volksbank Mitterfels geführt. „Hier wird auch in Zukunft großer Wert auf kompetente und individuelle Beratung und Betreuung der Privat- und Firmenkunden gelegt“, so Küsters.

     

    Als interessantes Stück Zeitgeschichte auch der Marktgemeinde erwies sich der Rückblick von Thomas Ehrl auf die Anfänge der Volksbank Mitterfels. Sie wurde im November 1962 als Zweigstelle der Gewerbebank Straubing und als Ein-Mann-Filiale unter der Leitung von Franz Schwinghammer in der Burgstraße eröffnet. Bankdirektor Hölzlwimmer stellte die Arbeit der Bank unter das Motto „Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung“.

    Die neue Zweigstelle war die 14. Filiale der heutigen Volksbank Straubing. Damit begann auch ein Wettbewerb gegenüber der Sparkasse, die bislang noch eine Monopolstellung eingenommen hatte.

    Erste Kundin war Maria Heigl, das erste Sparbuch wurde von Karl Schmid eröffnet, das erste Vereinskonto eröffnete die Königl. Privil. Schützengesellschaft. Schon im Oktober 1963 zog man in die Straubinger Straße um, die Zahl der Kunden und Mitarbeiter stieg. Zwanzig Jahre später wurde weiter vergrößert, die Bank bezog die Räume im ehemaligen Café Christl in der Straubinger Straße. Der moderne Anbau mit Flachdach wurde später errichtet.

     

    Thomas Ehrl erinnerte auch an ein unerfreuliches Ereignis in der Bank, den bewaffneten Raubüberfall im Juli 1989, als 24500 Mark erbeutet worden waren, glücklicherweise jedoch keine Personen zu Schaden kamen. Nach 37 Jahren verabschiedete sich Franz Schwinghammer im Januar 1999 aus dem Arbeitsleben. Franz Xaver Feldmeier führte die Bankgeschäfte erfolgreich weiter. Im Sommer 2003 übernahm sein Stellvertreter Thomas Ehrl die Leitung der Geschäftsstelle. Auch in den weiteren Jahren sei viel in die Filiale investiert worden, sagte Ehrl: Umbauten in den Innenräumen für weitere Sprechzimmer seien erfolgt und eine energetische Sanierung der Fassade vorgenommen worden. Heute zählt die Filiale Mitterfels zu den größten Geschäftsstellen der Volksbank Straubing. „Unser Motto heißt: persönlich, kompetent, flexibel und schnell vor Ort“, betonte Ehrl.

     

    Volksbank ein zuverlässiger Partner

    In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Heinrich Stenzel (Mitterfels) die Geschäftspolitik der Volksbank als vorausschauend und besonnen. Die Genossenschaftsbank sei stets um Verantwortung bemüht und sogar gestärkt aus der Bankenkrise hervorgegangen. Bürgermeister Johann Sykora (Haselbach) bescheinigte der Geschäftspolitik der Volksbank vorausschauende und kluge Entscheidungen. Auch um die Entwicklung der Gemeinde Haselbach habe sich die Volksbank durch die Verwirklichung von Wohnungs-, Industrieansieldungs- und Modernisierungsvorhaben verdient gemacht. Er sei seit langem persönlich und geschäftlich mit der Volksbank verbunden, betonte Bürgermeister Alois Rainer (Haibach). Er schätze die Volksbank als zuverlässigen und treuen Partner, der solide Geschäfte mache: „Die Volksbank ist ein Kreditinstitut, auf das man sich verlassen kann“. Pater Martin Müller erinnerte an seine Zeit als Lehrling in der Volksbank Mitterfels, wo er wertvolle Erfahrungen, auch für seinen späteren Beruf als Priester, gemacht habe, und wies ein Sparbuch vor, das vor 41 Jahren zu seiner Geburt ausgestellt worden war. Die Arbeit in der Volksbank sei von Kundenvertrauen geprägt, sagte Pater Martin und erteilte den Räumen der Bank den Segen.

     

    An diesem Festabend wolle man auch Anderen eine Freude machen, erklärte Ehrl zum Schluss und verteilte Spenden aus dem Gewinnsparverein in Höhe von 2500 Euro. Davon erhielten die drei Gemeinden Mitterfels, Haselbach und Haibach jeweils 500 Euro, 250 Euro wurden an die Pfarrei in Hunderdorf, die Königlich privilegierte Schützengesellschaft, den TSV Mitterfels und den ESV Haselbach vergeben.

    Bericht und Bilder : erö (SR-Tagblatt, 5.12.12)

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