Mitterfels: Förderverein holte Kinderlieder-Duo „Sternschnuppe“ auf die Bühne

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Regen-Piraten und Brezenbeißer

Am Sonntag, 21. Juli, begeisterte das Kinderlieder-Duo „Sternschnuppe“ rund 250 Kinder und Eltern mit seinem Programm „Bayerische Kinderlieder“.

Das Konzert fand vor der historischen Kulisse der Burg Mitterfels statt und wurde vom Mitterfelser Kinder- und Jugendförderverein organisiert. Das Sternschnuppen-Duo Margit Sarholz und Werner Meier feierte im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und hat bereits unzählige Kinder sowie deren Eltern mit seinen Kinderliedern und Familienmusicals begeistert.

Auf über 25 CDs erzählen die Lieder fantasie- und liebevolle Geschichten. Auch die Familienmusicals genießen mittlerweile Kultstatus: „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“ läuft seit über elf Jahren im Münchner Lustspielhaus und das orchestrale Musical „Ristaurante Allegro“ füllt seit 2011 jährlich die Münchner Philharmonie. Nun hat das Sternschnuppen-Fieber auch Mitterfels erfasst. Initial schien das Freiluftkonzert im Mitterfelser Burghof fast an der unbeständigen Wetterlage zu scheitern, denn mit Beginn des Einlasses begann es, wolkenbruchartig zu regnen. Doch pünktlich zum Konzertbeginn um 15 Uhr waren die Gewitterwolken verflogen und die Sonnenstrahlen umrahmten die historische Bühne der Sternschnuppen-Künstler.

Das Publikum war keinesfalls „Zuckerwatte-zimperlich“, harrte geduldig aus und wurde sogleich zu Beginn des Konzerts mit dem Titel „Regen-Piraten“ belohnt. Es folgte eine Reise durch die „Bayerischen Kinderlieder“: Nach „Drunt in da greana Au“ kehrten die Kinder gemeinsam „Beim Bimperlwirt“ ein und halfen schließlich der „Frau Braun“ bei ihrer Suche, denn „S’ Katzerl is davo!“. Auch „Zwoa Brotbrösl“ verschwanden plötzlich. Doch die beiden Musiker gaben auch viele andere Klassiker ihres Repertoires zum Besten, darunter „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“, „Die Brezn-Beißer-Bande“ und als Zugabe den spazieren gehenden Kühlschrank.

Wenn „in den Familien gesungen und getanzt wird, dann ist das das Schönste, was wir erreichen können“, schreibt Margit Sarholz auf ihrer Homepage. Diese Wunschvorstellung konnte in Mitterfels an diesem Sonntagnachmittag in die Realität umgesetzt werden: Das Publikum – ob Jung oder Alt – war begeistert und tanzte und sang eifrig mit; mitunter wurden einige Kinder zu Bühnenstatisten, die plötzlich in kleine „Gickerl“ oder Wiener Würstchen verwandelt wurden. Auch die Vorstandschaft des Mitterfelser Kinder- und Jugendfördervereins (MiKiJu) um den Vorsitzenden Andreas Liebl war begeistert von diesem wundervollen Musikereignis: „Musik bereichert das Leben unserer Kinder enorm; daher war es uns ein großes Anliegen, gar ein Herzenswunsch, die kultigen Kinderlieder-Macher nach Mitterfels zu holen.“ Der Förderverein übernahm alle Unkosten und wollte durch möglichst geringe Eintrittspreise das Konzert einer jeden Familie aus der Marktgemeinde und der näheren Umgebung zugänglich machen.

 Bericht: SR Tagblatt, 23.7.2019

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