6. Oldtimerrallye startete mit 70 Fahrzeugen durch den Vorwald

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Kaiserwetter für Kaiserfahrzeuge

Es war ein Highlight im Rennsommer für alle Beteiligten, denn bei einer hervorragenden Wetterlage kurvten am Sonntag die eleganten Oldies des sechsten Niederbayerischen Bergpreises des Oldtimerstammtisches Mitterfels auf anspruchsvollen Strecken durch die Bergwelt des Landkreises. Mit am Start ein deutscher Meister im Rallyefahren.


Harald Demuth, mehrfacher deutscher Meister im Rallyefahren, führte die erste Riege an und war begeistert von den Serpentinen nach Niederhofen und Hungerzell in der Gemeinde Neukirchen. Die angemeldeten Fahrzeuge waren in mehrere Gruppen unterteilt und wechselten im Laufe des Tages die Rennstrecken. Die Touren führten einmal von Inderbogen, Gemeinde Neukirchen, nach Hungerzell.

Diese Streckenführung war für alle Fahrer eine Herausforderung, weil die serpentinartigen Kurven einem Gebirgspass ähneln. Die zweite Fahrt ging von Maierhofen, Gemeinde Haibach, nach Hiening bei Elisabethszell. Auch dieser Streckenverlauf hat seine Tücken, gespickt mit mächtigen Steigungen und unübersichtlichen Abschnitten. Jede Etappe wurde dreimal gefahren. Die Rallye wird als Gleichmäßigkeitsrennen gefahren, was bedeutet, dass nicht der schnellste Fahrer den Pokal holt, sondern jener, der am wenigsten Abweichungen bei seinen Vergleichsfahrten aufweist. Am Dorfplatz in Haibach mussten die Teilnehmer noch einen Rundkurs mit Schlauchprüfung absolvieren. Unterwegs wurden Fahrer und Beifahrer mit „Vitaminbomben“ überrascht und in Mitterfels sorgte die Küchenmannschaft von L&B für ein schmackhaftes und stärkendes Mittagessen. Siegerehrung und Preisverleihung fanden am Abend im Stammtischstadl durch den Schirmherrn Stefan Dietl statt.

Karsten Paul und sein Messteam hatten mit großer Sorgfalt die Zeitmessungen vorgenommen und mit folgendem Ergebnis ausgewertet:

Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde mit dem Bild ihres Fahrzeuges.

Bogener Zeitung, 14.7.2017 (eh)