Weihnachtsreiten 2013

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Weihnachtsreiten wurde zur spannenden Show - Dressur, Springen, Kutschenfahrten und ein magischer Auftritt im Dunklen

Wieder war es ein spektakuläres Ereignis, das Weihnachtsreiten des Reit- und Fahrvereins auf der Reitanlage in Scheibelsgrub.

Die Halle war mit Lichtern dezent geschmückt, auf der Tribüne drängten sich die Zuschauer und der neue Reithallenboden leuchtete geradezu.

Auch die Pferde hatten sich geschmückt und machten mit Glitzermähnen und Sternchen ein wunderschönes Bild. Das Programm trug einmal mehr die Handschrift von Reitlehrer Arnold Huber, der seine Schülerinnen und Schüler auf gut gerittenen Schulpferden ausgezeichnet vorstellte.

 

Nicht zu vergessen die Voltigiermädchen von Monika Bauer, diesmal auf der wunderschönen Stute "Shiri". Durch das Programm führte auf seine bekannt lockere Weise Ralph Fischer und begrüßte, auch im Namen von Arnold Huber und Vereinsvorsitzendem Willi Gürster, die Gäste und Ehrengäste. Für heißen Punsch und kleine Stärkungen sorgte wie immer bestens das Team vom Reitverein.

Das Showprogramm reichte vom Voltigieren über Reiten auf Haflingern, Kutschen fahren mit zwei Kutschen, von der klassischen Dressurquadrille bis hin zu einer ganz besonderen Jugendquadrille und einer Springquadrille und war spannend nicht nur für Pferdefreunde.

 

Den Anfang machten die beiden Voltigierguppen, die Jüngsten mit lustigen Kunststücken, verkleidet als Figuren aus Pippi Langstrumpfs Märchenbuch, die Turniermädchen mit gekonnter Artistik auf dem Pferd. Dann folgte ein "Bayerischer Pas de deux" mit Patricia Sammer und Elke Herzog auf zwei temperamentvollen Haflingern.

 

Die Reiterinnen in Dirndl und Trachtenhut zeigten, dass Haflinger mehr können als nur Kutschen ziehen und Lasten tragen. Ein weiterer Höhepunkt war die Stern-Quadrille mit neun Pferden unter der Leitung von Arnold Huber. Stern-Quadrille deshalb, weil die Pferde mit glänzenden Sternen geschmückt waren. Das Bild der neun Reiterinnen und Reiter auf ihren Pferden war geprägt von Harmonie und Schönheit. Die zum Teil komplizierten Figuren wurden in vollendeter Harmonie geritten. Dafür gab es viel verdienten Applaus.

 

Ein Kontrast die nächste Nummer: Kutschenfahren mit zwei Kutschen durch einen Hindernisparcours. Da war zunächst Werner Bielmeier mit seinen beiden Braunen "Hexe" und "Isabella", der in atemberaubendem Tempo die kleinen Hütchen umfuhr. Spannend war auch die Fahrt von Monika Schmid im Einspänner mit Rappe "Leon", der als ehemaliges Schulpferd auch diesen Parcours bestens meisterte. Dann wurde es magisch: Im Dunklen, nur mit Schwarzlicht erhellt, boten die Jugendlichen in weißer Hose und weißem Zylinder eine Quadrille ohne Pferd. Wie weiße Schatten schritten, trabten und galoppierten sie paarweise durch die Dunkelheit, ein echter Gag, vom Publikum bejubelt. Spannend auch die folgende Springquadrille: Gesprungen wurde nicht über Stangen, sondern über rote Tücher, ausgespannt zwischen "lebendigen Pfosten", einigen mutigen Mitgliedern des Reitvereins. Die Pferde blickten zwar manchmal etwas verwundert, machten aber bestens ihre Arbeit.

Und dann kam der von den Kindern heiß ersehnte Weihnachtsmann, per Pferdekutsche, wie sich das gehört, und verteilte viele süße Gaben aus seinem Sack.

 

Bericht und Bilder : erö (SR-Tagblatt, Dez. 2013)